Freitag, 25. Oktober 2013

Clubkino-Programm WS 2013/14

Unser Programm für das WS 2013/14 steht! Wir starten am 28.10. mit "Stoker" von Park Chan-wook (Oldboy) mit Nicole Kidman in der Hauptrolle. Wie immer im ZHG 011 um 19.30 Uhr.

Unser Programm im WS 2013/14:

28.10.2013: Stoker (engl. OmU)
04.11.2013: Papadopoulus & Söhne (engl. OmU)
11.11.2013: Die Jagd (OmU)
18.11.2013: Frances Ha (OmU)
25.11.2013: Take This Waltz
29.11.2013: Das Biest von der Venus 3D (in der Z-Mensa)
30.11.2013: 5 Jahre Leben (im VG)
02.12.2013: The World`s End
09.12.2013: The Bling Ring
16.12.2013: Gold
06.01.2014: Laurence Anyways
13.01.2014: The Broken Circle
20.01.2014: Müll im Garten Eden
27.01.2014: Arrietty

Das Clubkino im Netz:

www.clubkino-goettingen.de
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www.twitter.com/clubkino
www.youtube.com/clubkino

Montag, 15. Oktober 2012

Clubkino - Programm WS 2012/13

Unser Programm für das WS 2012/13 steht! Wir starten am 22.10. mit "Ziemlich beste Freunde". Wie immer im ZHG 011 um 19.30 Uhr für nur 2€ Eintritt.

Unser Programm im WS 2012/13:

22.10.2012: Ziemlich beste Freunde
29.10.2012: We need to talk about Kevin
05.11.2012: Huhn mit Pflaume
12.11.2012: Moonrise Kingdom (OmU)
19.11.2012: Der Vorname
26.11.2012: Tomboy
03.12.2012: Periferic (OmU)
10.12.2012: Was weg is, is weg
17.12.2012: Der geteilte Himmel
07.01.2013: Das Haus auf Korsika (OmU)
14.01.2013: Our Idiot Brother
21.01.2013: Fenster zum Sommer
28.01.2013: The Lady
04.02.2013: Medianeras (OmU)


Montag, 9. Juli 2012

Clubkino, 16.07.12: Ziemlich beste Freunde (Intouchables) +++ ZHG 011 +++ 19.30Uhr

Zum Abschluß des Semesters zeigen wir den Überraschungshit aus Frankreich "Ziemlich beste Freunde" von Eric Toledano & Olivier Nakache mit François Cluzet & Omar Sy in den Hauptrollen. Wie immer im ZHG 011 um 19.30 Uhr für nur 2€ Eintritt.

FRA 2011 Regie & Drehbuch: Eric Toledano, Olivier Nakache
Darsteller: François Cluzet, Omar Sy, Anne Le Ny, Audrey Fleurot
Länge: 112 min
Homepage: http://www.ziemlichbestefreunde.senator.de/

Inhalt: Dris braucht eigentlich nur eine Unterschrift, dass er beim Vorstellungsgespräch war, um weiter Sozialhilfe zu bekommen. Auf Arbeiten hat er eigentlich gar keine Lust.
Phillipe ein reicher Mann aus der Pariser Oberschicht, seit einem Unfall mit einem Paragleiter vom Hals ab gelähmt, sucht jemanden, der ihn pflegt ohne ihn zu langweilen und zu bemitleiden. Er glaubt dies vielleicht in Dris gefunden zu haben und gibt ihm eine Chance. In einer zweiwöchigen Probezeit soll er zeigen, dass er auch Verantwortung übernehmen kann …
Ob das klappt?
Arm trifft auf reich, gesund auf krank, Migrant auf Konservativen – mehr Klischee geht nicht, könnte man denken… Aber der Überraschungshit aus Frankreich funktioniert durch seinen ganz eigenen Charme und eine Menge gut gelungener Gags.
Wenn Dris staunt, dass Phillipe keine Schmerzen spürt, wenn er ihm heißes Wasser über die Beine kippt, oder einen Nutten-Ordner für Phillipe anlegt, dann hat das seine ganz eigene Komik, so dass man der Geschichte die Klischees gut und gerne verzeiht, zumal der Film von einer wahren Geschichte inspiriert ist.
„Ziemlich beste Freunde“ ist beste Kinounterhaltung, wie man sie sich nur wünschen kann!

Trailer:

Dienstag, 3. Juli 2012

Clubkino, 09.07.12: Restless +++ ZHG 011 +++ 19.30Uhr

Als nächsten Film zeigen wir am 09.07. das amerikanische Indie-Drama "Restless" von Gus Van Sant (Good Will Hunting; Elephant; Milk) mit Henry Hopper und Mia Wasikowska in den Hauptrollen. Wie immer im ZHG 011 um 19.30 Uhr für nur 2€ Eintritt.

USA 2010
Regie:
Gus Van Sant
Drehbuch: Jason Lew
Darsteller: Henry Hopper, Mia Wasikowska, Ryo Kase, Schuyler Fisk
Länge: 91 Minuten
Homepage: http://www.restless-film.de/

Inhalt: Enochs (Henry Hopper) Leben ist seit dem Unfalltod seiner Eltern aus der Spur geraten. Er verschließt sich vor der Außenwelt und teilt seine Gedanken seither nur mit seinem Geisterfreund Hiroshi (Ryo Kase), einem japanischer Kamikaze Flieger aus dem 2. Weltkrieg. Dann begegnet ihm zufällig Annabel (Mia Wasikowska) auf einer Trauerfeier. Begeistert teilen Beide ihr großes Interesse an allem Morbiden. Die selbst ernannte Naturforscherin und bekennende Darwinistin Annabel ist eine charmante und lebenslustige junge Frau, leidet jedoch an Krebs im Endstadium. Mehr interessiert als schockiert nimmt Enoch diese Nachricht auf. Skeptisch beobachten die Familien beider die beginnende Freundschaft. Dann bietet Enoch Annabel an, mit ihr gemeinsam die verbleibenden Tage zu verbringen um alles für ihren Tod vorzubereiten - mit Testlauf….
Zwei verlorene Seelen treffen sich und geben sich einander Halt. „Restless“ ist ein leises Indie-Drama, in dem zwei Außenseiter eine anrührende Liebesbeziehung eingehen, wenn auch etwas unkonventionell und mitweilen provokant und schmerzlich. Der Film wirft Fragen auf, wie: „Kann man sterben lernen? Wie stirbt man glücklich?“ Die beiden wunderbaren Hauptdarsteller Wasikowska (bekannt aus „Alice im Wunderland“, „The Kids are alright“ und „Jane Eyre“) und Hopper (Sohn von Schauspiellegende Dennis Hopper) verkörpern ihre ungewöhnlichen Filmcharaktere mit sehr viel Charme und Harmonie. Inszeniert wurde dieser feinfühlige Film von Regisseur Gus Van Sant („Milk“, „Good Will Hunting“), der auch hier wieder seine scharfsinnige Beobachtungsgabe und seine Liebe zu ungewöhnlichen Menschenportraits zeigen kann.

Trailer:

Dienstag, 26. Juni 2012

Clubkino, 02.07.12: Double Feature: The Artist + Sunset Blvd. (OmU) +++ ZHG 011 +++ 19.00Uhr

Als nächstes zeigen wir im Rahmen eines Double-Features am 02.07. den diesjährigen Abräumer der Oscar-Verleihung "The Artist" von Michel Hazanavicius mit Jean Dujardin & Bérénice Bejo in den Hauptrollen. Wie immer im ZHG 011 für nur 2€ Eintritt. Beginn ist aber diesmal schon um 19 Uhr!

Danach um 21 Uhr bleiben wir im alten Hollywood und begeben uns auf dem "Sunset Blvd."

The Artist:

FRA / BEL 2011
Regie & Drehbuch:
Michel Hazanavicius
Darsteller: Jean Dujardin, Bérénice Bejo, John Goodman, James Cromwell, Penelope Ann Miller, Missi Pyle, Malcolm McDowell
Länge: 100 Min.
Homepage: http://theartist-derfilm.de/

Inhalt: In Zeiten des 3D-Kinos und der Spezialeffekte, der Action-Spektakel, Romantic Comedies und Teenie-Filme, wagt THE ARTIST das Einzigartige. Im Verzicht auf Farbe und auf gesprochene Dialoge bringt er die Gefühle der größten Epoche des Kinos auf unsere Leinwände.

George Valentin (Jean Dujardin) ist der Superstar des großen Hollywood-Kinos der 20er Jahre. Dem unvergleichlichen Charmeur und Draufgänger fliegen die Herzen des Publikums zu. Er genießt und zelebriert seinen Ruhm und entdeckt wie im Vorbeigehen das Talent der jungen Statistin Peppy Miller (Bérénice Bejo). Doch mit dem Wendepunkt vom Stummfilm zum Tonfilm stehen die beiden Schauspieler plötzlich zwischen Ruhm und Untergang: Valentin will nicht wahr haben, dass der Tonfilm seine Karriere zu überrollen droht.
Für Peppy Miller aber bedeutet die neue Technik den Durchbruch: Das Sternchen wird zum gefeierten Kinostar!

THE ARTIST erzählt die Geschichte zweier Schicksale: Von den Massen vergöttert und seinem eigenen Bild geblendet, ist ein Mann zu stolz sich in das Neue zu fügen – und fällt in das Nichts. Eine Tänzerin aus der dritten Reihe stürzt sich mit entzückender Begeisterung in diese neue Welt – und das Publikum liegt ihr zu Füßen.

Sunset Blvd. (OmU):

USA 1950
Regie:
Billy Wilder
Drehbuch: Charles Brackett, Billy Wilder, D. M. Marshman jr.
Darsteller: Gloria Swanson, William Holden, Erich von Stroheim, Nancy Olson
Länge: 110 Minuten

Inhalt: Joe Gillis ist jung, dynamisch, charmant – und pleite. Unverdrossen glaubt er daran, als Drehbuchautor in Hollywood ganz groß herauszukommen. Einstweilen sind ihm aber seine Gläubiger dicht auf den Fersen, und auf der Flucht vor ihnen landet Joe in der Villa von Norma Desmond.

Norma war einst ein gefeierter Hollywood-Star, doch das ist lange, lange her. Ende der 20er Jahre fiel sie dem Umbruch vom Stumm- zum Tonfilm zum Opfer, wurde von den Studios und ihren Fans schnell vergessen. Nun lebt sie, umsorgt von ihrem Diener Max, in ihrer Traumwelt, die Zeit ist für sie in den 20er Jahren stehengeblieben.

Immer noch glaubt Norma an ein Comeback – und der mittellose Joe, der ihr ins Haus schneit, scheint gottgesandt. Sie verlangt von ihm, ihr das Drehbuch für den Film zu schreiben, der sie zurück auf die große Leinwand bringen soll. Natürlich erkennt Joe die Hoffnungslosigkeit des Vorhabens, doch er willigt ein – schließlich winkt Geld.

„Sunset Boulevard“ war Billy Wilders große Hommage an das alte Hollywood, und so mancher Filmmogul haßte ihn dafür. 1950 tobte hier ein Umbruch, der dem von 192971930 in nichts nachstand. Machte damals der Tonfilm dem Stummfilm binnen kurzer Zeit den Garaus, so war es nun das Fernsehen, das die alten Strukturen der Filmstudios mit ihren gottgleichen Bossen hinwegfegte.

Wilder verzahnte des gegenwärtige und das alte Hollywood auf geniale Art und Weise: Gloria Swanson, die als Norma Desmond alle Register ihres Könnens zog, war zu Stummfilmzeiten der bestbezahlte Star Hollywoods, Erich von Stroheim (Normas Diener Max) ein gefeierter Regisseur. Beide wurden Opfer des Tonfilms.

William Holden als Joe Gillis verkörpert dagegen das moderne Hollywood: sachlich, unpompös, erfolgsorientiert.

Obwohl die alten Studiobosse schäumten, wurde „Sunset Boulevard“ für elf Oscars nominiert, von denen er schließlich nur drei bekam (Drehbuch, Musik, Ausstattung). Das ist heute natürlich ziemlich egal, den Billy Wilders Meisterwerk ist natürlich längst Kinogeschichte.

"The-Artist" - Trailer:



"Sunset Blvd." - Trailer:

Montag, 18. Juni 2012

Clubkino, 25.06.12: Und dann der Regen - Tambien la lluvia (OmU) +++ ZHG 011 +++ 19.30 Uhr

Als nächsten Film zeigen wir am 25.6. den letzjährigen Gewinner des Europäischen Filmfestivals in Göttingen, das span. Drama "Und dann der Regen - Tambien la lluvia" von Icíar Bollaín mit Luis Tosar in der Hauptrolle. Natürlich stilecht im span. Orginal mit dt. Untertitel und wie immer im ZHG 011 um 19.30 Uhr für nur 2€ Eintritt.

SPA / FRA / MEX 2010
Regie:
Icíar Bollaín
Drehbuch: Paul Laverty
Darsteller: Luis Tosar, Gael García Bernal, Carlos Aduviri, Karra Elejalde
Länge: 102 Minuten
Homepage: http://www.und-dann-der-regen.de/

Inhalt: „Gegen unseren Willen verkaufen sie unsere Flüsse! Und auch den Regen, der auf unsere Köpfe niederfällt!“, ruft Daniel empört in die tobende Menge, kurz bevor die ersten reichlich armierten Polizeikräfte die Versammlung aufzulösen beginnen.

Der um sein Leben bemühte Mensch, kämpfend um die natürlichen Geschenke der Erde – wie hier das Wasser; kämpfend um sein bedingungsloses und unabhängig von Hautfarbe und Herkunft bestehendes Sein – hier in den Rollen indigener Bevölkerungsgruppen; kämpfend um die Verwirklichung seiner Visionen – sowie um die Beibehaltung bisheriger Lebensphilosophien? – stellt hier den Ausgangspunkt für den Konflikt dar, um den sich die drei Erzählebenen in Icíar Bollaíns Film „Und dann der Regen“ ranken. Drei Erzählebenen – die erste so real, teils wie dokumentatorisch festgehalten, über den Aufstand der hauptsächlich indigenen Bevölkerung im bolivianischen Cochabamba gegen die geplante Wasserprivatisierung im Jahr 2000, der sich zu einem regelrechten „Wasserkrieg“ entwickelte. Die freie Nutzung von Wasser sollte damals dem Verkauf an eine Gruppe multinationaler Konzerne (unter Druck von IWF und Weltbank) weichen, die Preise folglich um 300 % steigen – untragbar für die Menschen im noch dazu ärmsten Land Südamerikas. Die zweite Ebene begleitet das Filmteam um Sebastián (Gael Garcia Bernal) und Costa (dreifacher Goya-Preisträger Luis Tosar) in eben jenen Ort, zu ihrem ambitionierten Dreh um Christoph Kolumbus’ Ankunft in Südamerika. Zwar ist Kolumbus damals in der Karibik erstmalig gelandet, doch waren die Gagen und Produktionsbedingungen für das Projekt in Bolivien einfach günstiger – und Budget, Vision und Zeitplan stehen nun mal an erster Stelle. Denn wenn auch Sebastiáns Film einen zwar deutlich kritischen Blickwinkel auf den verklärten „Helden“ Kolumbus einnehmen soll, entgegen allem Entdeckermythos und Eroberungsenthusiasmus stattdessen dessen Habgier und systematisch betriebene Ausbeutung der Ureinwohner zeigen will, so wird der Schritt in die Gegenwart doch für’s Erste von den eigenen Begrenzungen verhindert. Begrenzungen, welche erst durchbrochen werden müssen, um eine Wandlung zu ermöglichen, welche sich, im Dialog mit dem charismatischen Daniel, in der dritten Erzählebene offenbart. In dieser verbinden sich auch schließlich die ersteren Beiden und lassen interessante Parallelen zwischen dem Film-im-Film, dessen Drehbedingungen und den Geschehnissen im damaligen Heute erahnen.

Die Veränderungen, welche die Charaktere erfahren, werden dabei sehr klar und dennoch authentisch dicht beschrieben; immer wieder werden die Protagonisten gezwungen, existentiell-bedeutungsvolle Entscheidungen zu treffen und ihre bisherigen Lebenseinschätzungen auf die Probe zu stellen. Wie würde ich mich verhalten, wenn mitten während meines geplanten und sehnlichst gewünschten Vorhabens plötzlich andere Dinge in den Vordergrund treten? Wieviel Einsatzbereitschaft würde ich zeigen – während eines Ausnahmezustands? Was würde ich tun, um zu verhindern, dass mir alles genommen wird?

In eindringlichen, intensiven Szenen bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten und offenbart eine Symbiose der Kulturen. Ein Film, der die überzeugende Kraft, von der er berichtet, weitergibt an seine Zuschauer - die Kraft zu Mitmenschlichkeit und Integrität, zu notwendigem Widerstand und Lebenswillen. Die Kraft zur Veränderung.

Trailer (dt.):



Trailer (span.):

Montag, 11. Juni 2012

Clubkino, 18.06.12: Melancholia (OmU) +++ ZHG 011 +++ 19.30 Uhr

Als nächstes lassen wir am 18.6. Lars von Trier in "Melancholia" das Ende der Welt in den wunderschönsten Bilder und mit einer bezauberden Kirstin Dunst in der Hauptrolle inszenieren. Natürlich stilecht im Orginal mit dt. Untertitel und wie immer im ZHG 011 um 19.30 Uhr für nur 2€ Eintritt.

DEN / SWE / FRA /DTL / 2011
Regie & Drehbuch:
Lars von Trier
Darsteller: Kirstin Dunst, Charlotte Gainsbourg, Kiefer Sutherland, Charlotte Rampling, John Hurt
Länge: 136 min
Homepage: http://www.melancholia-derfilm.de/

Inhalt: Zwei Schwestern stehen im Mittelpunkt des neuen Films von Lars von Trier: Claire und Justine, denen jeweils ein eigener Teil gewidmet ist. Zunächst aber geht die Welt unter. In der spektakulären filmischen Ouvertüre, untermalt von der Musik aus Richard Wagners Oper Tristan und Isolde, treffen drei Himmelskörper aufeinander, die dem darunter liegenden ländlichen Anwesen Licht spenden. Sonne, Mond und ein unbekannter bläulicher Planet, der unaufhaltsam näher kommt, bis am Ende dieser majestätischen Eröffnungssequenz klar wird, welch fatale Konsequenz aus ihm erwächst. Tatsächlich geht es keine Sekunde lang darum, wie oder ob die Erde gerettet werden kann, noch kommt es zu cineastischen Massenszenen a la Katastrophenfilm. Vielmehr werden einzelne Menschen fokussiert in ihrem persönlichen Umgang mit dem sicheren Ende aller menschlichen Existenz. Justine (Kirsten Dunst) reist mit ihrem frisch angetrauten Ehemann zum Anwesen der Schwester (Charlotte Gainsbourg) und des Schwagers (Kiefer Sutherland), um dort ihre perfekt choreographierte Hochzeitsfeier zu begehen, die allerdings schon bald in vielfältigen Familienstreitigkeiten unterzugehen droht. Die Maske der glücklichen Braut lässt sich ebenfalls nicht lange aufrecht erhalten von der unter Depressionen leidenden Justine, was die Feier letztendlich im Desaster enden lässt. Im zweiten Teil übernimmt Clair zunächst die Führung und versucht ihrer Schwester zu helfen. Im Angesicht der nahenden Katastrophe verschieben sich die Rollen der Tatkräftigen und Fassungslosen jedoch zunehmend. Während Justine nackt im Schein des Planeten „Melancholia“ badet, versuchen die anderen, dem Unausweichlichen wissenschaftlich zu begegnen, wovon das ja bereits vorweggenommene Ende unberührt bleibt.

Trailer (dt.):



Trailer (engl.):